Rund 300 Ar­bei­te­r:in­nen haben vermutlich in den Tunneln von Wasserwerken Schutz vor der Sturzflut gesucht. Doch der Rückweg ist blockiert. Was nun?

Rettung ist auf dem Weg: „Wir suchen und retten Menschen, die in den Bergen, Siedlungen und Flussgebieten festsitzen“

Nepal Army

ap | In den Sturzflutgebieten Nepals versuchen Rettungskräfte, in Wasserkraftwerken eingeschlossene Arbeiter zu befreien. Der Vorsitzende des Verbands unabhängiger Stromerzeuger Nepals, Mohan Kumar Dangi, sagte am Montag, die Überschwemmungen hätten mindestens zwölf Wasserkraftprojekte in den Distrikten Rasuwa und Nuwakot beschädigt. An diesen Standorten würden etwa 900 Menschen vermisst.

Die Rettungsmaßnahmen konzentrieren sich auf Menschen, die in den gewaltigen Tunneln vermutet werden, die zur Kontrolle des Wasserflusses bei der Stromerzeugung gebaut wurden. Allein im Wasserkraftprojekt Upper Trishuli-1 im schwer getroffenen Distrikt Rasuwa werden nach Angaben Dangis mindestens 576 Menschen vermisst. Rund 300 von ihnen seien vermutlich im Tunnel des Projekts eingeschlossen, sagte er.