Nvidia wollte kleinere Infrastrukturbetreiber finanziell unterstützen und dann an ihrem Umsatz mitverdienen. Doch es gab interne Kritik. Einigen wurde das Unternehmen mit diesem neuen Geschäftsmodell wohl zu übergriffig, sodass die Pläne zunächst gestoppt wurden. Sein Kerngeschäft sieht der chinesische Speicherhersteller CXMT bedroht, weil er auf der schwarzen Liste des US-Verteidigungsministeriums steht. Das hemme die Geschäfte. Jetzt geht der chinesische Chiphersteller dagegen vor und will gerichtlich erzwingen, von der Blacklist gestrichen zu werden. Den Klageweg schlagen auch Sony Music Publishing und Warner Chappell Music ein. Weil die Anthropic-KI Claude echte Songtexte ausgeben kann, wollen die zwei Major-Labels Schadensersatz in Milliardenhöhe. Dabei geht es aber auch ums Prinzip – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Nvidia setzt seine Pläne für ein neues Geschäftsmodell vorerst nicht weiter um. Das Unternehmen wollte kleinere KI-Infrastrukturbetreiber finanziell unterstützen und im Gegenzug Umsatzbeteiligungen erhalten. Denn wer seine Rechenzentren mit KI-Beschleunigern ausstatten will, steht schnell vor Milliardeninvestitionen. Deshalb wollte Nvidia gerade kleineren Firmen mehrjährige Partnerschaften anbieten. Kunden sollten zunächst Nvidia-GPUs erwerben, unterstützt mit einem Kredit von Nvidia. Im Gegenzug sollten diese einen Teil ihres Umsatzes an Nvidia abgeben. Doch einigen Nvidia-Beschäftigten ging das wohl zu weit, denn der Chiphersteller würde sich zu stark in die Geschäfte seiner Kunden einmischen mit diesem neuen Geschäftsmodell: Nvidia-Deals mit Rechenzentrenbetreibern vorerst auf Eis.









