Nvidia nimmt viele Milliarden US-Dollar in die Hand, um den eigenen Börsenwert weiter aufzubauschen, nachdem der Quartalsumsatz wieder einen neuen Rekordwert erreicht hat. GeForce verschwindet in der Versenkung und wird vom Unternehmen jetzt in der Edge-Computing-Sparte versteckt. Gaming-Umsatz wird gar nicht mehr ausgewiesen. Einer der wichtigsten Nvidia-Partner, OpenAI, hat den Milliardenprozess gegen Musk weitgehend gewonnen. Das ist offenbar ein guter Zeitpunkt für einen großen Börsengang. OpenAI-Chef Sam Altman möchte den Antrag bereits am Freitag stellen, um noch vor dem Konkurrenten Anthropic gelistet zu werden. Derweil atmet die Chipbranche auf, denn der geplante Streik bei Samsung ist vorerst abgesagt. Die Gewerkschaften haben bei den letzten Verhandlungen mit dem Management des südkoreanischen Konzerns kurz vor Fristende eine vorläufige Lohnvereinbarung erzielt. Die Gewerkschaftsmitglieder müssen bei einer Abstimmung in den nächsten Tagen aber noch zustimmen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Nvidia meldet für das vergangene Quartal erneut einen Rekordumsatz. Gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum wächst dieser um 85 Prozent, gegenüber dem Vorquartal um 20 Prozent. Das Wachstum ist selbst für Nvidia überdurchschnittlich stark. Die Firma hat durch den KI-Boom längst keine traditionellen Nachfragezyklen mehr. Alles, was Partner wie der Chipauftragsfertiger TSMC herstellen können, verkauft Nvidia. Spieler haben derweil wenig zu lachen. Einmal mehr macht Nvidia klar, dass sich die Firma nicht mehr für sie interessiert: Nvidia strukturiert die Umsatzsegmente zu Data Center sowie Edge Computing um, wobei GeForce nun zu letzterem gehört. Den Gaming-Umsatz, angetrieben von GeForce-Grafikkarten, nennt Nvidia erstmals nicht mehr gesondert. Damit verschwindet GeForce in der Versenkung: Nvidia im KI-Rausch.















