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Social Media: Meta schließt Milliarden-Vergleich mit 48 US-Staaten US-Staaten hatten Meta vorgeworfen, süchtig machende Apps anzubieten. Künftig wird der Zugang zu Facebook und Instagram für Kinder dort deutlich beschränkt. Auch die Konkurrenz ist am Zug.

Instagram-Logo: Rückschlag für Meta-Konzern. Foto: Silas Stein/dpaSan Francisco, Düsseldorf, New York. In einem wegweisenden Prozess um die Gefahren sozialer Medien für Kinder hat sich Meta mit 48 US-Bundesstaaten auf einen Vergleich geeinigt. Wie aus Gerichtsdokumenten am Mittwoch hervorging, zahlt der Mutterkonzern hinter Facebook und Instagram etwa 18 Milliarden Dollar an die Staaten aus.Brian Schwalb, Generalstaatsanwalt des District of Columbia der Bundeshauptstadt Washington, bezeichnete den Vergleich als „monumentalen Sieg für die öffentliche Gesundheit junger Menschen“. „Meta hat Kinder bewusst aus Profitgier ausgenutzt und anschließend darüber gelogen“, sagte Schwalb.Als Teil des Vergleichs hat sich Meta zu weitreichenden Änderungen in den Apps von Instagram und Facebook verpflichtet. Die neue US-Vereinbarung soll für Unter-18-Jährige gelten. Unter-13-Jährige sollen die Meta-Dienste nicht nutzen dürfen, entsprechende Accounts sollen deaktiviert werden, erklärt der Konzern:So soll Meta für Kinder ein kombiniertes tägliches Zeitlimit von zwei Stunden einführen, mit obligatorischen Hinweisen nach 15 Minuten ununterbrochener Nutzung sowie erneut nach 60 und 90 Minuten.Nächtliche Sperren sollen den Zugriff von Kindern auf Feeds von 0 Uhr bis 6 Uhr einschränken und Benachrichtigungen von 22 Uhr bis 7 Uhr stummschalten. Ebenso sollen die Apps während der Schulzeit keine Pushnachrichten auf die Sperrbildschirme senden. Daneben sollen Jugendliche künftig standardmäßig weder die Anzahl der „Gefällt mir“-Klicks noch die Reaktionen auf Beiträge sehen können. Extreme Schönheits- und Makeup-Filter müssen für die jüngeren Nutzer deaktiviert werden.Auch verpflichtet sich Meta zu strengeren Altersüberprüfungen junger Nutzer und strikteren Inhaltskontrollen.Die Veränderungen sind laut Gerichtsakte nur in den 48 beteiligten US-Bundesstaaten verpflichtend. Ursprünglich hatten 29 Staaten geklagt; inzwischen haben sich bis auf New Mexico und Florida alle US-Bundesstaaten der Einigung angeschlossen. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt