Im Science-Fiction-Film „Das Ende der Sterne“ zeigt Regisseur Ridley Scott, wie sich Überlebende in der Postapokalypse einrichten. Das hat einigen Charme.

Die Postapokalypse hat auch ihre gemütlichen Seiten: Hig (Jacob Elordi) und Cima (Margaret Qualley) in „Das Ende der Sterne“

Walt Disney Pictures

Nicht alles ist schlecht, wenn die Welt untergegangen und die Menschheit durch einen Virus empfindlich dezimiert wurde. Der von Jacob Elordi gespielte Hig, der an der Seite seines Hundes Jasper in einer klapprigen Cessna die verlassenen Landstriche von Colorado überfliegt, scheint es auf den ersten Blick geradezu gemütlich zu haben. In der nahen Stadt Erie sammelt er neben den Essentials Medikamente und Treibstoff auch Leckereien wie Kaffee, Zigaretten und Cola ein.

Einzig die überraschende Begegnung mit einem verdreckten, in Lumpen gekleideten und mit altmodischer Armbrust bewaffnetem Mann stört die Idylle. Seine Erfahrung mit Vorfällen dieser Art demonstriert Hig nicht nur mit gekonnt schneller Reaktion, sondern mit der Gnade, die er dem Mann schlussendlich erweist. Er tötet ihn nicht.