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Während in Deutschland über die Zuckersteuer debattiert wird, druckt die Nasa Süßgebäck aus Plastik. Die Zukunft ihres Produkts sehen die Forscher nicht nur im Weltraum. Wie teuer sind die Kekse und wonach sollen sie schmecken?

Einen Keks knabbern, der aus den Resten einer alten Getränkeflasche gebacken wurde? Der Gedanke mag erst einmal Unbehagen auslösen – und trotzdem hat ein Forschungsteam in den USA genau das möglich gemacht. An der Southern Illinois University in Carbondale (SIUC) ist es gelungen, aus Plastik- und Pflanzenabfällen essbare Häppchen zu kreieren. Die kleinen, scheibenförmigen Gebäckstücke tragen den Namen µBites, sprich „Microbites“.

Die Forscher werden ihre Ergebnisse auf der Herbsttagung der American Chemical Society präsentieren. Finanziert wurde die Arbeit über die Deep Space Food Challenge der NASA, einen Wettbewerb auf der Suche nach neuen Wegen, Astronautinnen und Astronauten auf langen Missionen zu versorgen.

Eine Reise zum Mars und zurück dauere rund drei Jahre, gibt Studienleiter und Associate Professor der SIUC, Lahiru Jayakody, zu bedenken. Wer so lange unterwegs ist, kann sich keine Verschwendung leisten – nicht einmal beim Abfall.