Francis Fukuyama ist einer der bedeutendsten politischen Theoretiker unserer Zeit. Im Sommer 1989, wenige Monate vor dem Fall der Berliner Mauer, veröffentlichte er den Essay »The End of History?« und wurde schlagartig berühmt. Darin argumentierte er, dass der Niedergang des Kommunismus das Ende des großen ideologischen Kampfes der Menschheit markiere und sich die westliche liberale Demokratie als endgültige Regierungsform durchsetzen werde. Das darauffolgende Buch wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Seitdem hat Fukuyama zahlreiche Bücher und Analysen geschrieben, über Geschichte und die Ursprünge politischer Ordnung, Vertrauen und Identität, Biotechnologie und die Krise des Liberalismus. Er hat amerikanische Regierungen beraten, den Johan-Skytte-Preis erhalten und lehrt an der Stanford University. Sein neues Buch »Der letzte Mensch« erschien hierzulande im Juni 2026.
Dieses Interview basiert auf einem Gespräch für den ZEIT-Podcast »Nur eine Frage«. Die Auszüge wurden gekürzt, redigiert und teilweise umgestellt, um die Lesbarkeit zu verbessern. Alle Folgen sind auf www.zeit.de/n1f zu finden. Dort können Sie auch den N1F-Newsletter abonnieren. Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an n1f@zeit.de.







