Stand: 25.08.2026 • 22:08 Uhr

Nach der Sommerpause ist das Kabinett zu einer Klausur in Neuhardenberg zusammengekommen. Das Ziel: Deutschland auf Reformkurs bringen. Der Herbst werde arbeitsreich, sagt die neue Kanzleramtschefin Warken in den tagesthemen.

Rente, Pflege, Gesundheit, Bürokratieabbau - die Liste der anstehenden Reformen ist lang. Und der Druck auf die Bundesregierung wächst, weitere Details auszuarbeiten und die geplanten Vorhaben auch umzusetzen. Zuletzt mehrten sich etwa Forderungen aus der Wirtschaft, die Beschlüsse müssten schnell kommen und spürbar sein. Zudem stehen im September Wahlen in drei Bundesländern an.

Nun ist das Kabinett zu einer zweitägigen Klausur in Neuhardenberg zusammengekommen, um den "Herbst der Reformen" einzuleiten. Kein einfaches Unterfangen, schossen doch schon vor der Sommerpause Vertreter aus den eigenen Reihen quer. So forderten die CDU-Ministerpräsidenten Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens, auf die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren zu verzichten. Auch SPD-Ministerpräsidenten und SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf äußerten sich ähnlich.

Für die neue Kanzleramtschefin Nina Warken (CDU) steht dennoch fest: "Das alles wird jetzt kommen, muss jetzt kommen. Es wird ein Herbst werden, der sehr arbeitsreich sein wird", sagte sie in den tagesthemen. "Aber ich bin guter Dinge. Wir haben alle den gemeinsamen Willen, die Dinge jetzt auch auf einen guten Weg zu bringen und das werden wir im Herbst auch tun."