Als der Bundeskanzler im brandenburgischen Neuhardenberg eintrifft, hat sich der Morgennebel gelichtet. Die Sonne strahlt, am blauen Himmel ist keine Wolke in Sicht. Man möge das „gute Wetter und die angenehmen Temperaturen auch als Beleg“ nehmen dafür, „dass wir uns in einer guten Atmosphäre hier in Neuhardenberg im Kabinett treffen und dass die Bundesregierung insgesamt fest entschlossen ist, die Probleme anzupacken“, bittet er. Alle spielen mit bei dieser ersten Kabinettsklausur nach der Sommerpause, selbst das Wetter. So sieht es Friedrich Merz. Man könnte allerdings auch sagen: Der Kontrast zwischen Wetter und Lage, er könnte nicht größer sein.
Bundesregierung: Der Kanzler kehrt mit einer Kampfansage aus dem Urlaub zurück
Die Kabinettsklausur auf Schloss Neuhardenberg soll den schwarz-roten Teamgeist stärken und Wege aus der Wirtschaftsflaute weisen. Zuerst aber droht Merz den Angreifern von Leipzig.














