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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier stellt sich gegen eine Einteilung von Deutschen nach Herkunft. Zugleich gibt er zu, dass Migration Überforderung auslösen kann – und fordert die Politik zum Handeln auf.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich mit deutlichen Worten gegen die Ausgrenzung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte gewandt. „Das ‚deutsche Volk‘ im Sinne unserer Verfassung, das sind eben auch Deutsche, die hinzugekommen sind“, sagte er am Dienstag in Berlin. Wer „das Deutsch-Sein in Kategorien einteilen und abstufen“ wolle, der „stellt sich außerhalb unserer demokratischen Ordnung“.
Steinmeier appellierte an die Bevölkerung, solchen Spaltungsversuchen entgegenzutreten. Deutschland solle sich nicht in einem „Wir gegen die“ verlieren, so der Bundespräsident.
Er wünsche sich ein Land, „das Zusammenhalt statt Ausgrenzung wählt, das jedem eine Absage erteilt, der Fantasien von völkischer Abschottung entwickelt“. Steinmeier berichtete von Gesprächen mit Menschen mit Migrationsgeschichte, die Angst hätten. „Wenn Menschen in unserem Land schlaflose Nächte haben, weil sie ausgegrenzt und angegriffen werden, dann müssen wir alle hellwach werden“, mahnte er.









