Der Schutz digitaler Infrastrukturen steht vor immer größeren Herausforderungen. Die Gesellschaft für Informatik (GI) hat nun ein Weißbuch zur Reform des Computerstrafrechts vorgelegt. Darin fordert sie die Bundesregierung auf, ethische Hacker endlich wirksam vor Strafverfolgung zu schützen. In Taiwan hat der Zoll die illegale Ausfuhr von hochwertigen KI-Servern gestoppt. Nun erhoben die Behörden Anklage gegen neun Tatbeteiligte, darunter Mitarbeiter von Nvidia und Super Micro Computer. Und der chinesische Onlinehändler AliExpress trackt Nutzer durch nicht hörbares Audio-Fingerprinting – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Datenleaks und Schwachstellen-Exploits gehören längst zu unserem Alltag. Der Einsatz künstlicher Intelligenz beschleunigt das Auffinden und Ausnutzen von IT-Sicherheitslücken im großen Stil und macht den Schutz digitaler Infrastruktur zu einer immer wichtigeren Aufgabe. Doch wer versucht, solche Bugs im Sinne des Gemeinwohls aufzudecken und den Betroffenen zu melden, muss in Deutschland nach wie vor mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Zusammen mit Partnern aus Industrie, Cybersicherheitsforschung und digitalpolitischen NGOs hat die Gesellschaft für Informatik (GI) ein Weißbuch zur Reform des Computerstrafrechts verfasst. Eine Kernforderung: Die Bundesregierung soll ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einlösen und endlich Rechtssicherheit für die Sicherheitsforschung zu schaffen. Kriminalisierung: Informatiker verlangen Freipass für IT-Sicherheitsforscher








