1. Der Milliardär Klaus-Michael Kühne ist gestorben
Kühne auf Mallorca (2022): Am wenigsten ertrug er Stillstand
Im berühmten Theaterstück »Jedermann«, das alle Jahre wieder bei den Salzburger Festspielen zu sehen ist, sagt der superreiche Titelheld: »Und was da steht auf diesem Platz, / das ist mein Geld, das ist mein Schatz / Durch den ich jederzeit mit Macht / Hab alles spielend vor mich bracht«. In der Nacht von Sonntag auf Montag ist der unter anderem als Salzburger-Festspiele-Sponsor aufgetretene Unternehmer Klaus-Michael Kühne gestorben, im Alter von 89 Jahren. Er hat aus der mittelständischen Spedition seines Vaters einen Weltkonzern geformt und wurde damit zu einem der reichsten Deutschen. Zuletzt betrug sein Vermögen geschätzt rund 38 Milliarden Euro (hier mehr dazu ).
»Kühne, das Arbeitstier, unterschied nicht zwischen Mühe und Vergnügen«, schreibt mein Kollege Alexander Kühn in seinem Nachruf auf den Unternehmer. »Sein größtes Hobby war sein Imperium, zu dem neben dem Logistikdienstleister Kühne+Nagel auch Anteile an der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd und an der Lufthansa gehörten, das Luxushotel auf Mallorca sowie ein weiteres an der Hamburger Außenalster. Schwer zu sagen, wem er dabei mehr abverlangte: seinen Geschäftspartnern, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder sich selbst.«












