Das Leben des Klaus-Michael Kühne war immer das Leben eines Unverstandenen. Man musste ihn nicht einmal besonders gut kennen, um das zu wissen, er erzählte das ungefiltert, wenn er zum Beispiel im „The Fontenay“ saß, diesem fast schon skurril luxuriösen Hotel, das er in Hamburg errichtet hatte. Die teuerste Suite kostete 9000 Euro pro Nacht. „Es hebt sich vielleicht ein bisschen zu weit ab von anderen“, sagte er dann. Aber er habe halt einen Beitrag leisten wollen, um Hamburg „moderner und attraktiver“ zu machen. Draußen schimpfte die halbe Stadt über Kühnes neuesten Protzbau.