Das Leben des Klaus-Michael Kühne war immer das Leben eines Unverstandenen. Man musste ihn nicht einmal besonders gut kennen, um das zu wissen, er erzählte das ungefiltert, wenn er zum Beispiel im „The Fontenay“ saß, diesem fast schon skurril luxuriösen Hotel, das er in Hamburg errichtet hatte. Die teuerste Suite kostete 9000 Euro pro Nacht. „Es hebt sich vielleicht ein bisschen zu weit ab von anderen“, sagte er dann. Aber er habe halt einen Beitrag leisten wollen, um Hamburg „moderner und attraktiver“ zu machen. Draußen schimpfte die halbe Stadt über Kühnes neuesten Protzbau.
Klaus-Michael Kühne: Unternehmer und Hamburgs Mäzen stirbt mit 89
Geld und Glück sind nicht das Gleiche, aber selten gehen sie so schwer zusammen wie im Leben des Milliardärs Klaus-Michael Kühne. Ein Nachruf.










