Der Logistik-Unternehmer war zeitweise der reichste Deutsche. Ein offener Umgang mit seinem NS-Erbe gelang ihm nicht.
Der Unternehmer und Mäzen Klaus-Michael Kühne starb im Alter von 89 Jahren in der Schweiz
Axel Heimken/dpa
Klaus-Michael Kühne ist tot. Der aus Hamburg stammende Milliardär und Mehrheitsaktionär des Logistikkonzerns Kühne+Nagel starb in der Nacht zum Montag 89-jährig im schweizerischen Schindellegi.
Bekannt war Kühne als zeitweise reichster Deutscher mit zahlreichen Beteiligungen, etwa an Lufthansa, Flixbus und Hapag-Lloyd, als Sponsor für Wissenschaft und Kultur – aber auch als Erbe eines im „Dritten Reich“ groß gewordenen Unternehmens, dessen Geschichte er unter dem Teppich halten wollte.










