Die Regierung des wiedergewählten Präsidenten Hichilema weist Kritik von Commonwealth und EU zurück. Gerichtsgebäude werden abgeriegelt.

Am 13. August 2026 fanden in Sambia Parlamentswahlen statt

Martin Mbangweta/imago

Vor neun Jahren half das Commonwealth, die Freilassung des damals inhaftierten sambischen Oppositionsführers Hakainde Hichilema herbeizuführen. Heute entzweit Hichilemas umstrittene Wiederwahl als Präsident Sambia und den Staatenbund ehemaliger britischer Kolonien.

Die ghanaische Commonwealth-Generalsekretärin Shirley Botchwey hat Sambias Regierung zu einem „Ende wahlloser Festnahmen, rechtsstaatliche Verfahren und die Freilassung aller aus politischen Gründen Inhaftierter“ aufgerufen. Man sei „bestürzt“ über diese Vorgänge im Nachgang der Wahlen vom 13. August. Mehrere Oppositionelle wurden wegen eines angeblichen Umsturzplanes festgenommen, Ex-Minister Mutotwe Kafwaya starb dabei.