Sambias Oppositionschef Brian Mundubile, Verlierer der Präsidentschaftswahl, wird festgenommen. Er hatte vergeblich Zuflucht bei der UN gesucht.
Wird des Hochverrats verdächtigt: der sambische Oppositionsführer Brian Mundubile
Moses Mwape/reuters
Die politische Krise in Sambia nach den Wahlen vom 13. August hat eine neue scharfe Wendung genommen. Oppositionsführer Brian Mundubile wurde am Donnerstag unter dem Vorwurf des Hochverrats festgenommen, zusammen mit seinem Vizepräsidentschaftskandidaten Makebi Zulu.
Die beiden Oppositionspolitiker wurden auf dem Gelände des Landesbüros der Vereinten Nationen in Sambias Hauptstadt Lusaka von der Polizei abgeführt. Dort hatten sie Zuflucht gesucht, nachdem man ihnen Vorbereitung eines bewaffneten Aufstands vorgeworfen hatte, und sicheres Geleit ins Ausland verlangt.












