Stand: 13.08.2026 • 06:43 Uhr
Sambia wählt einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament. Das Land gilt als vergleichsweise stabile Demokratie in einer krisenhaften Region. Staatschef Hichilema ist der Favorit - und doch hoffen viele auf eine Wechsel.
Die Straßen der Hauptstadt Lusaka hängen kurz vor der Wahl voller Plakate. Die Parteien und ihre Kandidaten werben auf den letzten Metern um die Stimmen der Unentschlossenen. Auch Präsident Hakainde Hichilema, der seinen Reformkurs fortsetzen will: "Wir senden eine Botschaft an das Land, dass wir als Volk von Sambia zusammenstehen als ein Sambia. Eine Nation, ein Volk."
Sambia liegt im Herzen des südlichen Afrika: Weite Savannen und große Nationalparks prägen die Landschaft, etwa ein Drittel des Staatsgebiets steht unter Schutz. Sambia hat zwar keinen Zugang zum Meer, aber trotzdem viel Wasser. Der mächtige Sambesi fließt quer durchs Land, die weltberühmten Victoriafälle stürzen an der Grenze zu Simbabwe auf einer Breite von 1,7 Kilometern mehr als hundert Meter in die Tiefe - ein spektakuläres Naturwunder.
Das 20-Millionen-Land hat mehr als 70 ethnische Volksgruppen, die weitgehend friedlich zusammenleben. Politisch gilt Sambia als vergleichsweise stabil. Schon mehrfach gab es friedliche Machtwechsel, zuletzt vor fünf Jahren.












