PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsUnd ewig lockt der Sturm25 Jahre Opel Speedster Stand: 14:42 UhrLesedauer: 5 MinutenDer Opel Speedster: 900 Kilo nackter Fahrspaß ohne Servolenkung, ohne ESP, ohne KompromisseQuelle: Dani HeyeDer Opel-Katalog ist heute in etwa so aufregend wie der Mantelbogen für die Einkommenssteuer-Erklärung. Doch sie können auch anders in Rüsselsheim. Oder konnten es zumindest mal. Denn vor 25 Jahren haben sie den Speedster gebaut: 900 Kilo nackten Fahrspaß, ohne Servolenkung, ohne ESP, ohne Kompromisse. Eine Wiederbegegnung, die schmerzt – im besten Sinne. SP-X/Rüsselsheim. Der Startknopf lockt dort, wo heute wahrscheinlich ein Bildschirm prangen würde. Nackt, silbern, unübersehbar, mitten auf einem Armaturenbrett, das dir mit einem Blick sagt, worum es hier geht. Nicht ums Unterwegs sein und erst recht nicht ums Ankommen, sondern ums Fahren und nichts als das reine Vergnügen. Deshalb gibt es hier auch nichts, was dich davon auch nur ansatzweise ablenken könnte. Kein Display, kein Firlefanz. Nur ein paar spärliche Instrumente, viel blankes Blech und eben jenen Knopf, der mit seiner fast magischen Anziehungskraft.
Ein Druck, und in deinem Nacken erwacht ein Vierzylinder mit einem Brabbeln und Bollern, das heute keine Zulassungsbehörde der Welt mehr durchwinken würde. Willkommen im Speedster, dem vielleicht ehrlichsten, auf jeden Fall aber einfachsten Auto, das Opel je gebaut hat. Und einem, das die Marke heute nötiger hätte, als sie zugeben will.






