In zukunftsweisend aerodynamischen Formen ließ der 1986 eingeführte Opel Omega die Konkurrenten von BMW und Mercedes alt aussehenQuelle: OpelHeute ist es der Corsa, mit dem Opel im Verkaufsranking der Kleinwagen der Größte ist. Ganz anders vor 40 Jahren. Damals fuhr die Marke mit dem Blitz in der Businessclass vorn mit: Der mutig designte Opel Omega attackierte sogar BMW und Mercedes, verkaufte sich millionenfach – und verzichtete nicht auf Drama SP-X/Köln. Modena sollte er anfangs heißen, dieser stromlinienförmige, viertürige Renner aus Rüsselsheim, mit dem Opel vor 40 Jahren in eine neue Ära aufbrach. Tatsächlich konnten es die Sportversionen des neuen Modells in der oberen Mittelklasse in den Fahrleistungen fast mit Maserati aufnehmen, und im Motorsport sollten sie gegen BMW und Benz reüssieren. Aber am Ende kürte Opel „Omega“, den letzten Buchstaben des griechischen Alphabets, zum Modellnamen für den finalen großen Opel mit Hinterradantrieb: Ein Name als Menetekel für eine Zeitenwende.

Heute sind es News wie ein neuer Astra made in Rüsselsheim oder der Corsa als Verkaufskönig der Kleinwagen, mit denen Opel mediale Klicks generiert. Im Sommer 1986 machte der Opel Omega Schlagzeilen, ersetzte er doch eine Institution, den seit 33 Jahren gebauten Opel Rekord. Ein Bestseller, der in den Wirtschaftswunderjahren gleich nach dem VW Käfer der Deutschen liebstes „Kind“ war.