Mit dem Duo aus Rekord C und Commdore A sprintete Opel vor 60 Jahren auf die Pole Position in der europäischen MittelklasseQuelle: OpelDiesmal kam die Revolution aus Rüsselsheim: Mit den Modellen Rekord C und Commodore A brach Opel vor 60 Jahren die Konventionen der Mittelklasse. Als „6-Bombe“, „Schwarze Witwe“ oder „Gelbe Gefahr“ avancierten die im Coke-Bottle-Design geformten Blitzträger zu Bestsellern, die Verkaufsrekorde einfuhren.SP-X/Köln. Von wegen schlechte Stimmung in Rüsselsheim: Bei Opel bleibt man optimistisch, heute wie vor 60 Jahren. Während aktuell der kleine Corsa und kompakte SUV durch Absatzsteigerungen die Erwartungen auf einen anhaltenden Aufschwung hochhalten, lag es 1966 am neuen Mittelklassemodell Rekord C, die Marke mit dem Blitz aus dem Konjunkturtal am Ende des bundesdeutschen Wirtschaftswunders zu beschleunigen. Damals galt der Rekord als Auto für VW-Käfer-Aufsteiger und konservative Familienväter oder Firmenauto-Fahrer mit Hut, die dem Werbeslogan „Opel, der Zuverlässige“ vertrauten und keine Lust auf den Ford 17 M hatten. Diese Klientel hatte zuletzt den Rekord B im kantigen Look eines Mini-Chevrolets gekauft – und traute nun ihren Augen kaum, als die zu General Motors (GM) gehörende Firma Opel im Sommer 1966 den Rekord C im mutigen Coke-Bottle-Design vorstellte.