Klaus Müller leitet seit 2022 als Präsident die Bundesnetzagentur. Der ehemalige Grünenpolitiker wacht mit seiner Behörde über die Strom- und Gasnetze, die Post, das Schienennetz und die Telekommunikation. Seit dem Ausbruch des Irankriegs muss er als Krisenmanager die Entwicklung auf den Öl- und Gasmärkten beobachten – und im Ernstfall, in Absprache mit der Bundesregierung, auch eingreifen.

DIE ZEIT: Herr Müller, die deutschen Gasspeicher sind so leer wie nie. Wie besorgt sind Sie, wenn Sie an die Versorgung im Winter denken?