Viele traditionelle Third-Party-Logistics-Anbieter (3PL) arbeiten jedoch nach wie vor mit starren Standardsystemen, die durch intransparente Dashboards und teure Zusatzlizenzen für jede neue Funktion limitiert werden. Das Ergebnis für Händler sind fehlende Echtzeit-Einblicke in den Warenfluss und steigende Kosten bei jedem Wachstumsschritt.
Vertikalisierung: Logistik trifft auf Software-Entwicklung
Einige Akteure am Markt brechen mit diesem traditionellen Ansatz, indem sie Software und Logistik-Infrastruktur vollständig vertikalisieren. Der Fulfillment-Dienstleister Monta agiert hier primär als Tech-Unternehmen, das seine Systeme seit 1999 komplett in-house entwickelt. Durch standardisierte Schnittstellen zu allen gängigen ERP- und Shopsystemen sowie eine offene API für individuelle Architekturen ermöglicht Monta eine Live-Schaltung in der Regel innerhalb von ein bis drei Wochen.
Real-Time-Daten statt Kontrollverlust
Herkömmliche Warehouse-Management-Systeme (WMS) bilden Daten häufig erst zeitversetzt ab. Ein proaktiver Steuerungsansatz setzt früher an: Das System von Monta bildet Daten nicht nur passiv ab, sondern ermöglicht das direkte Eingreifen in laufende Prozesse. Erkennt die Software beispielsweise eine fehlerhafte Lieferadresse, wird der betroffene Auftrag automatisch gestoppt. Die Korrektur kann direkt im Dashboard vorgenommen werden, sodass das Paket fehlerfrei das Lager verlässt – was unvorhergesehene Retourenkosten minimiert und die Marge schützt.









