Amazon-Händler:innen, die ihre Waren selbst versenden und nicht die Logistikdienstleistungen von Amazon in Anspruch nehmen, haben es zunehmend schwerer. Jetzt hat die Shopping-Plattform angekündigt, Schritt für Schritt die Anforderungen zu verschärfen. Ziel ist es laut Unternehmen, dass die Kund:innen schneller und zuverlässiger beliefert werden. Man hat offenbar erkannt, dass die Standards hier erwartungsgemäß schlechter sind und es entsprechende Ausreißer nach unten gibt im Vergleich zur Amazon-eigenen Infrastruktur.Anzeige
Konkret müssen die Händler:innen in Zukunft gewährleisten, dass die im System hinterlegte Bearbeitungszeit möglichst exakt der tatsächlichen Versandgeschwindigkeit entspricht – eine echte Herausforderung, wenn man bedenkt, wie unberechenbar je nach Saison oder Versandstrecke solche Werte sind.
Amazon: Zu schnell zu liefern ist auch nicht gut
Fast schon widersinnig: Wer etwa regelmäßig schneller versendet als in den Angeboten angegeben, soll in Zukunft die hinterlegten Werte anpassen müssen. Ansonsten, erklärt Amazon, werde man sich vorbehalten, die Bearbeitungszeiten künftig selbst vorzugeben und festzulegen. Immerhin rät der Konzern zur Aktivierung der automatischen Bearbeitungszeit („Automated Handling Time“). Hier legt Amazon die Versandzeiten auf der Grundlage der bisherigen Versanddaten und entsprechender Erfahrungswerte selbst fest.Anzeige








