Die Lage in den Waldbrandgebieten in Nordrhein-Westfalen hat sich stabilisiert. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sprach am Samstag bei einem Besuch in Hürtgenwald von einer »ersten Hoffnung, dass der Brand unter Kontrolle gebracht werden kann«. Menschen seien glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen, kein Haus sei abgebrannt.Seit Donnerstag brennen rund 300 Hektar Wald in der Eifel, unweit der Gemeinde Hürtgenwald. Das entspricht einer Fläche von etwa 420 Fußballfeldern. Weil die Flammen gefährlich nah zu dem Ortsteil Gey vorgerückt waren, hatte die Feuerwehr am frühen Freitagmorgen die Evakuierung des Ortsteils angeordnet. Insgesamt kämpfen 1400 Einsatzkräfte gegen die Flammen. Doch der Waldbrand hat sich in der Nacht nicht weiter ausgebreitet, es ging kaum Wind.
Ministerpräsident lobt HilfsbereitschaftEtwas Nieselregen setzte ein, mehr aber auch nicht. »Jetzt kommen ein paar Tropfen Wasser, damit könnte dann ein bisschen auffrischender Wind verbunden sein. Also wir sind weiter abhängig davon, dass es nicht zu windig wird«, verdeutlichte Wüst die Wetterfaktoren bei dem Großeinsatz.
Angesichts des anhaltenden Waldbrands hatte sich auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) über die aktuelle Lage informiert. In einem Telefonat habe der Dürener Landrat Ralf Nolten ihn am Samstagmorgen über den Stand in den Brandgebieten unterrichtet, teilte der Landkreis mit. Merz habe sich in dem Gespräch »ausdrücklich bei allen Helferinnen und Helfern bedankt«.











