Der Dürener Landrat Ralf Nolten zeigt sich zuversichtlich, dass der Waldbrand in Hürtgenwald zügig bekämpft werden kann. Er habe die Hoffnung, »dass wir heute, spätestes morgen in der Situation sind zu sagen: Wir haben ein hohes Maß an Kontrolle«.Jeder, der schon einmal gegrillt habe, wisse, dass ein Feuer erst aus sei, wenn die Asche abgelöscht und in der Tonne sei. »Das werden wir natürlich in den nächsten zwei Tagen nicht erreichen können«, sagte Nolten. Er hoffe aber auf eine Lage, in der »wir sagen können: Ja, wir haben die Dinge so weit im Griff.«

Seit Donnerstag brennen rund 300 Hektar Wald in der Eifel, unweit der Gemeinde Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen. Das entspricht einer Fläche von etwa 420 Fußballfeldern. Doch der Waldbrand hat sich in der Nacht nicht weiter ausgebreitet, es ging kaum Wind.Wetter muss mitspielenDie Flammen hatten demnach am Samstagmorgen noch immer einen Abstand von 150 bis 200 Meter zum Ortsteil Gey, so die Feuerwehr. Weil die Flammen davor gefährlich nah vorgerückt waren, hatte die Feuerwehr am frühen Freitagmorgen die Evakuierung des Ortsteils angeordnet.

Landrat Ralf Nolten (r.) mit Bürgermeister Stephan Cranen und NRW-Innenminister Herbert Reul (M.) : Lageberichte abwarten