Der riesige Brand im Hürtgenwald hat sich vorerst nicht weiter ausgebreitet. Der Eifel-Ort Gey bleibt trotzdem geräumt. NRW-Innenminister Reul kommt „mal kurz“ vorbei.

300 Hektar in Flammen: der Hürtgenwald in der Eifel

Jan Ohmen/dpa

dpa/afp/taz | Beim größten Waldbrand in der Geschichte von Nordrhein-Westfalen steht nach ununterbrochenen Löscharbeiten keine riesige Rauchsäule mehr über dem Hürtgenwald. „Die Nacht war gut“, sagte der Landrat des Kreises Düren, Ralf Nolten (CDU), am Samstagmorgen. Es habe sehr gute Fortschritte bei der Bekämpfung des Brandes gegeben.

Insgesamt kämpften 1.400 Einsatzkräfte unter anderem mithilfe von Löschhubschraubern gegen den bislang größten und folgenschwersten Waldbrand des Sommers in Deutschland, wie der Landkreis Düren mitteilte. Der in der Nacht zum Freitag geräumte 1.800-Einwohner-Ortsteil Gey der Gemeinde Hürtgenwald bleibe vorerst aus Sicherheitsgründen evakuiert. Die Brandlage in dem zur Eifel zählenden Gebiet sei „statisch“, der Brandherd habe sich nicht vergrößert, hieß es weiter.