Menschen stehen mit dunklen Pappbrillen bewaffnet auf Hügeln, an Feldrändern oder Aussichtspunkten. Kameras reihen sich an Böschungen und Stränden. Der Grund: Am Abend dem 12. August 2026 schob sich gegen 19 Uhr der Mond langsam vor die Sonne. Kurz nach 20 Uhr erreichte das Ereignis seinen Höhepunkt. Astronomiefans, Fotografen und Neugierige in ganz Europa beobachteten das Spektakel am Himmel durch Sonnenfinsternisbrillen, über Projektion oder mit durch Filter geschützten Kameras und Teleskopen. In Spanien, Teilen Portugals und Islands konnten Menschen eine totale Sonnenfinsternis erleben. In Deutschland war sie zwar nicht zu beobachten, aber mit einem Bedeckungsgrad von knapp 90 Prozent war die Konstellation am Himmel dennoch faszinierend.
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