Zum Start der partiellen Sonnenfinsternis herrschten in den meisten Teilen Deutschlands klare Wetterverhältnisse. Im Maximum wurde die Sonne in Deutschland zu rund 85 bis 90 Prozent durch den Mond verdeckt werden. Das Interesse an dem Himmelsspektakel war groß. Spektakuläre Aufnahme am Himmel über Siegen-Oberschelden in Nordrhein-Westfalen. © imago/Rene Traut/IMAGO/Rene Traut Und auf diesem Bild über Büttelborn in Südhessen. © imago/Marc Schüler/IMAGO/Marc Schueler Ende des Spektakels sollte in ganz Deutschland mit dem Sonnenuntergang je nach Ort zwischen etwa 20.30 Uhr und 21.00 Uhr sein. Menschen beobachten in der Nähe des Observatoriums Hoher List an der L64 bei Schalkenmehren in der Eifel die partielle Sonnenfinsternis. © dpa/Harald Tittel „Wir sehen durchgehend nicht das Ende der Finsternis, sondern eine Sichel untergehen“, sagte Astronomin Carolin Liefke von der Vereinigung der Sternenfreunde. Das Spektakel über dem Braunkohlekraftwerk Neurath (NRW). © dpa/Federico Gambarini Die partielle Sonnenfinsternis war für den Großteil Europas, aber etwa auch für Nordamerika und Westafrika vorhergesagt. Sonnenfinsternis in London © dpa/Aaron Chown Die totale Sonnenfinsternis hatte gegen 19.00 Uhr in Nordsibirien begonnen. Der Kernschatten des Mondes sollte nach Astronomen-Berechnungen in einem Bogen an Grönland und Island entlangziehen und ab etwa 20.30 Uhr Spanien durchqueren. Im Kernschatten ist es komplett dunkel. Eine faszinierende Aufnahme aus San Sebastian (Spanien). © AFP/THOMAS COEX In Spanien zog es viele Menschen in die sogenannte Totalitätszone, in der der Mond am Abend ab kurz vor halb neun die Sonne vollständig verdecken sollte. Der Mondschatten sollte innerhalb weniger Minuten über Kastilien und León, Aragonien und Valencia bis zu den Balearen ziehen und im Mittelmeer enden. Dieser Strandbesucher hat sich am Strand von Puerto de Sagunto bei Valencia eine besondere Schutzvorrichtung ausgesucht. © dpa/Alberto Saiz Das Schauspiel beobachteten auch Tausende in Polen. Auf einem Hügel versammelten sich in Krakau Tausende – eine fast romantische Szenerie. Schaulustige beobachten die partielle Sonnenfinsternis in Krakau. © IMAGO/NurPhoto/IMAGO/Artur Widak Nur mit Schutzbrille: Der Blick auf das Naturphänomen, hier in Brno in Tschechien. © imago/CTK Photo/IMAGO/Vaclav Salek Auch aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erreichen uns spektakuläre Aufnahmen. Die partielle Sonnenfinsternis ist am Himmel über Dresden zu sehen. © dpa/Robert Michael Fußballfans blicken nach oben: Vor dem Uefa-Supercup-Fußballspiel zwischen Paris Saint-Germain und Aston Villa in Salzburg wird auf einer Stadionleinwand ein Live-Video der Sonnenfinsternis gezeigt. © dpa/Darko Vojinovic Menschen beobachten den Beginn einer partiellen Sonnenfinsternis auf dem Gipfel des Hohen Kastens im schweizerischen Brülisau. © dpa/Gian Ehrenzeller Zum Schauspiel der Sonnenfinsternis war noch eine Zugabe vorgesehen: Ein Sternschnuppenstrom. Die Perseiden sollten ausgerechnet in derselben Nacht ihren Höhepunkt erreichen, wobei Astronomen mit bis zu hundert Sternschnuppen pro Stunde rechneten. Die besten Beobachtungszeiten sollten die Stunden von 23.00 Uhr abends bis 4.00 Uhr morgens sein.Nach diesen Ereignissen bietet der Himmel über Deutschland bereits in gut zwei Wochen eine partielle Mondfinsternis: Der Eintritt des Mondes in den Kernschatten der Erde erfolgt am 28. August jedoch schon um 4.34 Uhr. Romantik pur in Brandenburg, Jacobsdorf: Ein Junge auf einem Fahrrad betrachtet die partielle Sonnenfinsternis. © dpa/Patrick Pleul Die nächste partielle Sonnenfinsternis in Deutschland ist am 2. August 2027 zu sehen. Eine totale Sonnenfinsternis wird es an diesem Tag in Teilen von Spanien und Nordafrika geben. Und Spanien bekommt gleich noch ein drittes Himmelsschauspiel innerhalb von drei Jahren: Eine ringförmige Finsternis am 26. Januar 2028, die unter anderem auch in Südamerika zu beobachten sein wird. (dpa/Tsp)