Der Eurovision Song Contest hat eine neue Regel. Länder im Krieg dürfen den Wettbewerb nicht ausrichten. Israel wird nicht explizit als Grund genannt.

Dara aus Bulgarien hat den letzten ESC gewonnen

Martin Meissner/ap

afp/taz Nach heftigem Streit über die Teilnahme Israels beim Eurovision Song Contest (ESC) im Mai haben die Ver­an­stal­te­r:in­nen nun entschieden, dass Länder im Kriegszustand nicht Gastgeber des Musikwettbewerbs sein dürfen. Entsprechende neue Regeln wurden am Mittwochabend von der Europäische Rundfunkunion (EBU) veröffentlicht.

Demnach darf ab sofort auch kein Land den ESC ausrichten, wenn „eine heikle geopolitische Lage oder eine sonstige Situation die Sicherheit oder Stabilität des betreffenden Staates oder der unmittelbaren Region erheblich beeinträchtigen“, heißt es in der Erklärung.