Dass der Volksbühnen-Pool am Freitag sechs Stunden lang nur für Schwarze Communitys geöffnet ist, hatte für erwartbare Empörung, etwa bei der AfD, gesorgt. Die Pressestelle hatte auf Anfragen der Berliner Zeitung nicht reagiert, doch nun hat sich der Intendant des Theaters, Matthias Lilienthal, im Spiegel geäußert. Auf die Frage, ob dies nicht diskriminierend sei, antwortete er: „Nein. Die Volksbühne setzt sich grundsätzlich und insbesondere mit diesem Programm für die Förderung strukturell benachteiligter Gruppen ein.“Die Volksbühne habe verschiedene Organisationen und soziale Träger angesprochen, um zusammen mit dem Theater gruppenspezifische Veranstaltungen zu konzipieren, darunter den Verein Each One Teach One, der vor allem mit Kindern und Jugendlichen arbeite, so Lilienthal weiter. Die Volksbühne versuche damit, dem Berliner Antidiskriminierungsgesetz zu folgen, das vorsehe, Gruppen, die diskriminierende Erfahrungen machen, einen Rahmen zu bieten, in dem sie sich diskriminierungsfrei bewegen können.
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„Hier geht es also um positive Maßnahmen für strukturell benachteiligte Menschen und um Verantwortung, die öffentliche Institutionen haben. Wir bitten um Respekt, dass wir bei der Veranstaltung nur den Besuch der betroffenen Gruppe erbitten.“ Ab 18 Uhr stehe das Volksbad am Freitag wieder allen mit kostenlosen Zeitfenstertickets zur Verfügung, so wie an den meisten Tagen auch. Im Übrigen seien auch die Berliner Bäder immer wieder für Vereinsveranstaltungen reserviert.











