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Kommentar: Der neue Fed-Chef und sein riskantes Spiel mit der US-Inflation Der neue US-Notenbankchef Kevin Warsh hat einen Regimewechsel versprochen. Gemessen wird er an seinen Taten – von denen ist aber bisher nicht viel zu sehen.
Die Zentrale der US-Notenbank in Washington: Hält der neue Fed-Chef seine Versprechen? Foto: REUTERSIn den USA hat die Inflation im Juli an Tempo nachgelassen und liegt auf Jahressicht bei 3,4 Prozent nach 3,5 Prozent im Juni. Die andere Lesart ist jedoch, dass sie bereits seit fünf Jahren über dem Zwei-Prozent-Inflationsziel der US-Notenbank liegt.An ihrer Spitze hat sie seit diesem Jahr mit Kevin Warsh einen Chef, der nach viel Kritik an seinen heutigen Kollegen große Veränderungen angekündigt hat: keine Forward Guidance mehr, mit der die Notenbank ihren künftigen Zinskurs vorgibt, keine aufgeblähte Bilanz mehr, weniger Pressekonferenzen. Vor allem aber versprach er eine konsequentere Politik gegenüber einer zu hohen Inflation.Auf dem Papier geschehen ist bisher aber wenig. Noch gibt es Pressekonferenzen (zumindest bis zum Ende des Jahres), noch hat er die Bilanz der Fed nicht angerührt, und noch liegt die Inflation nach wie vor bei über zwei Prozent.Neben fünf Arbeitsgruppen, die an den angekündigten Reformen arbeiten sollen, hat Warsh nur eines geliefert: Er hat die Forward Guidance abgeschafft. Gleichwohl hat ausgerechnet das für besondere Irritationen am Markt gesorgt, vor allem an den Anleihemärkten. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt







