PfadnavigationHomePanoramaStärke von 7,4Schweres Erdbeben erschüttert Kolumbien – mindestens 47 ToteStand: 18:13 UhrLesedauer: 2 MinutenAnwohner und Rettungskräfte durchsuchen die Trümmer eines eingestürzten Gebäudes in Cali Quelle: Santiago Saldarriaga/AP/dpaIn Kolumbien sind durch ein Erdbeben der Stärke 7,4 mindestens 47 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche Gebäude sind eingestürzt. Ein so starkes Erdbeben habe er noch nie erlebt, sagt ein Zeuge.Ein schweres Erdbeben im Westen Kolumbiens hat nach ersten Erkenntnissen mindestens 47 Menschen das Leben gekostet. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP. Viele Menschen seien unter eingestürzten Gebäuden eingeschlossen.Örtliche Behördenvertreter bestätigten 18 Todesopfer in der Stadt Pereira und zwei weitere in Manizales. Die US-Erdbebenwarte USGS bezifferte die Stärke des Bebens, das bis ins angrenzende Ecuador zu spüren war, mit 7,4. Es ereignete sich in einer Tiefe von 107 Kilometern. Das Epizentrum des Bebens lag laut USGS und der kolumbianischen Erdbebenwarte rund 400 Kilometer westlich der Hauptstadt Bogotá in San José Del Palmar in der Region Chocó.Auch in Cali, der mit rund zwei Millionen Einwohnern drittgrößten Stadt Kolumbiens, stürzten Gebäude ein. Bürgermeister Alejandro Eder sagte, in mindestens 19 eingestürzten Häusern seien Menschen eingeschlossen. Der 64 Jahre alte Taxifahrer Jorge Moncayo berichtete, er habe von seinem Haus in den Bergen aus Staubwolken über der Stadt aufsteigen sehen, als Gebäude zusammenbrachen. Sein ganzes Haus habe geschwankt, sagte er. Ein so starkes Erdbeben habe er noch nie erlebt.In Manizales stürzte ein Turm der neugotischen Kathedrale ein und fiel auf das Kirchenschiff. Bürgermeister Jorge Eduardo Rojas warnte die Einwohner der Stadt vor möglichen Nachbeben.Regierung aktiviert KrisenstabDer erst kürzlich vereidigte Präsident Abelardo de la Espriella ordnete die Einrichtung eines gemeinsamen Krisenstabs in San José del Palmar an. Dieser soll die Maßnahmen zur Bewältigung der Schäden und die Hilfe für Betroffene koordinieren. Zudem forderte der Präsident einen detaillierten Bericht über die Lage und den dringendsten Hilfsbedarf.Lesen Sie auchDe la Espriella kündigte an, persönlich nach Pereira zu reisen. Kurz nach dem Hauptbeben registrierte der Kolumbianische Geologische Dienst zudem ein Nachbeben der Stärke 4,6 im ebenfalls im Departamento Chocó gelegenen Nóvita.Die kolumbianische Luftfahrtbehörde teilte mit, dass der Flugbetrieb an den Flughäfen in Pereira, Manizales, Quibdo, Armenia, Cartago und Buenaventura vorübergehend eingestellt worden sei, um die Bausubstanz der Terminals zu überprüfen.AP/dpa/rtr/jho
Kolumbien: Schweres Erdbeben bringt Gebäude zum Einsturz – mindestens 47 Tote - WELT
In Kolumbien sind durch ein Erdbeben der Stärke 7,4 mindestens 47 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche Gebäude sind eingestürzt. Ein so starkes Erdbeben habe er noch nie erlebt, sagt ein Zeuge.













