Dächer sind in Deutschland einer der wichtigsten Orte für die Energiewende. Denn hier entsteht im großen Stil Solarstrom, den nicht nur die Eigentümer des Hauses nutzen, sondern alle – nämlich dann, wenn der Strom ins öffentliche Netz eingespeist wird. Für diese Einspeisung gibt es in Deutschland seit Jahrzehnten eine Vergütung, also einen Geldbetrag pro Kilowattstunde. Doch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche bricht nun mit der Tradition. Ihre Argumente: Die PV-Module sind günstiger geworden und rechneten sich schon, wenn man den Strom selbst nutzt. Außerdem speisen die Anlagen ungesteuert ins Netz ein, wenn es längst überlastet ist. Große Anlagen müssen dann abgeschaltet und dafür entschädigt werden – während die Dachanlagen eine Einspeisevergütung erhalten. Der Staat zahlt doppelt.
Solaranlagen in Deutschland: Neue Regeln zur Einspeisevergütung ab 2027
In Deutschland ändert sich ab 2027 voraussichtlich die Einspeisevergütung für Solaranlagen. Auf was man achten sollte.










