Das Bezirksgericht Zürich verurteilte Pierin Vincenz im April 2022 in erster Instanz wegen Betrugs, qualifizierter ungetreuer Geschäftsbesorgung und passiver Bestechung zu 3 Jahren und 9 Monaten Freiheitsstrafe. Sein Geschäftspartner Beat Stocker erhielt 4 Jahre Haft.Das Gericht sah es als erwiesen an, dass beide ihre Arbeitgeber durch nicht offengelegte Interessen und gesteuerte Firmenkäufe geschädigt und sich persönlich bereichert hatten.Die Verteidigung wies die Vorwürfe zurück. Sie argumentierte, die Übernahmen seien strategisch sinnvoll gewesen, die Preise marktgerecht und von den zuständigen Gremien genehmigt worden. Zudem habe keine Pflicht bestanden, private Beteiligungen offenzulegen.
Pierin Vincenz: Berufungsprozess um Ex-Raiffeisen-Chef startet
Im Zentrum des Berufungsprozesses steht die Frage, ob die gegen Pierin Vincenz verhängte langjährige Freiheitsstrafe gerechtfertigt ist.












