Stand: 08.08.2026 • 18:39 Uhr
Serbien pflegt enge Beziehungen zu Russland. Dennoch war der ukrainische Präsident Selenskyj in Belgrad - zu seinem ersten offiziellen Besuch. Neben einem Freihandelsabkommen ging es auch um Kosovo - und Russlands Angriffskrieg.
Auftakt des ersten offiziellen Besuchs des ukrainischen Staatspräsidenten in Belgrad. Zu den Klängen der ukrainischen Nationalhymne verfolgten Wolodymyr Selenskyj und sein Gastgeber, Serbiens Präsident Aleksandar Vucic, die Begrüßungszeremonie unter einer heißen Samstagsonne.
Für beide Staatschefs war es eine politische Premiere. Doch beide Politiker konzentrierten sich während der Visite Selenskyjs beim Partnerland Russlands in Europa vor allem auf eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit. Selenskyj und Vucic vereinbarten, bis zum Jahresende ein Freihandelsabkommen zwischen beiden Staaten abzuschließen.
Voraussetzung für Serbiens EU-Beitritt














