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Wer Kinder hat, hat Urlaub besonders nötig. Doch Verreisen mit Kleinkindern ist das Gegenteil von erholsam. Eltern müssen umdenken – und unbedingt Zeit alleine verbringen, rät die Expertin.

Sonne, Freiheit, Erholung. Darauf freut sich jeder. Doch Eltern wissen: Urlaub mit Kindern ist nicht mehr der Urlaub, den sie einmal kannten. Für viele bedeutet er vor allem eines: rund um die Uhr präsent sein. Keine Kita, keine Schule, keine Großeltern, keine gewohnten Pausen. Statt Auszeiten gibt es einen verdichteten Alltag an einem fremden Ort. Routinen fehlen, die Infrastruktur ist anders, manches leichter, manches komplizierter.

Dabei wären Ruhe und eine Pause vom Alltag gerade für Eltern so wichtig. Also sehnen sie sich nach der Idee von Urlaub, weil sie hoffen, dass Erholung automatisch entsteht, sobald man woanders ist. Die Illusion: Die Kinder spielen am Strand, man selbst liest in Ruhe ein Buch unter dem Sonnenschirm.

Und dann kommt das echte Leben dazwischen. Das Kind ist von der Reise müde. Der Papa genervt vom Getümmel am Flughafen. Die Ferienwohnung sieht anders aus als auf den Fotos. Es fehlt dies und jenes. Wer schläft wo und wie?