Rabat soll, geht es nach Gianni Infantino, gerade die neue heimliche Hauptstadt der Fußballwelt werden. Dort schlägt der schwer angeschlagene Fifa-Präsident vermehrt sein Quartier auf, und am Mittwoch bestellte er sein Personal in Marokkos Hauptstadt zum Krisengipfel ein. Zuvor waren leitende Hauptamtliche auf Distanz gegangen – sogar Mattias Grafström, der ihm sehr nahestehende Generalsekretär. Also flogen einige Top-Manager aus der Zürcher Fifa-Zentrale in die Dependance nahe Rabat. Und nach der Unterredung versuchte der Fußball-Weltverband, die Sache als Befreiungsschlag zu inszenieren.