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Dass die acht jungen Männer voller Hass waren, über »Kanaken« und »Zecken« schimpften, eine rechtsextreme Terrorgruppe bildeten und beinahe Menschen töteten, war in diesem Prozess kaum umstritten. Aber es blieben schwierigere Fragen: Würden die Angeklagten wenigstens Reue zeigen? Und was soll die Gesellschaft nun mit ihnen anfangen?
Einer der Angeklagten, Michael B., krause Locken, kürzlich 17 Jahre alt geworden, federt so lässig im schwarzen Hoodie zu seinem Platz bei der Urteilsverkündung, wie ein Zehntklässler zur Englischstunde. Ein anderer, Antonio W., wippt von einem Fuß auf den anderen, legt den tätowierten Arm auf den Rücken seines Verteidigers, wohl, um Halt zu suchen. Der Jüngste, Tim M., der mit 13 Jahren schon ein glühender Neonazi war, sitzt vorn und schaut stur geradeaus. Und Jonas N., ein kräftiger junger Mann mit Brille, der als Einziger ein weißes Hemd trägt, errötet, als die Richterin hereinkommt. Sie alle heißen eigentlich anders.











