Im Prozess gegen Mitglieder der Terrorgruppe „Letzte Verteidigungswelle“ hat das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg Haftstrafen von bis zu fünf Jahren verhängt. Die Angeklagten wurden unter anderem wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und versuchten Mordes verurteilt.Der Prozess selbst fand wegen des jungen Alters der acht Beschuldigten unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt – sie sind zwischen 15 und 21 Jahre alt. Nur die Anklage war im März öffentlich verlesen worden.Die Bundesanwaltschaft hatte den Jugendlichen vorgeworfen, die Terrorgruppe „Letzte Verteidigungswelle“ gegründet, Gebäude angezündet, aus Feuerwerk Bomben gebaut und Leute verprügelt zu haben. Die L.V.W. wollte nach Überzeugung der Bundesanwaltschaft die demokratische Ordnung durch Gewalttaten gegen Migranten und politische Gegner umstürzen. Die Anklage lautete auch auf versuchten Mord. Bei einem Brandanschlag auf ein Kulturhaus war das nebenan schlafende Betreiberpaar mit seiner kleinen Tochter nur durch Glück nicht verletzt worden.Mehr in Kürze bei FAZ.NET
Rechte Terrorgruppe: Haftstrafen im Prozess gegen "Letzte Verteidigungswelle"
Jugendliche haben für den „Schutz der deutschen Nation“ Gebäude angezündet und Menschen verprügelt. Dafür wurden sie nun verurteilt.











