Europas wertvollstes Start-up Revolut verhandelt derzeit mit Investoren über die Ausgestaltung einer neuen Vergütungsvereinbarung für CEO Nikolay Storonsky (42). Sollte das Fintech-Unternehmen eine Bewertung von rund 500 Milliarden Dollar (430 Milliarden Euro) erreichen, würde der Mitgründer weitere Aktien des Unternehmens erhalten. Das geht der „Financial Times“ („FT“) zufolge aus Kreisen hervor, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Der Deal wäre der bisher größte seiner Art in Europa.Die neue Vergütungsvereinbarung orientiert sich am Vorbild von Storonskys bisherigem Anreizprogramm bei Revolut. Der Milliardär erklärte im Dezember in einem russischen Interview, dass ihm sein derzeitiges Vergütungspaket bei einer Bewertung von 200 Milliarden Dollar weitere 10 Prozent der Anteile an Revolut einräumen würde. Storonsky ist mit einem Anteil von 29 Prozent bereits jetzt der größte Anteilseigner von Revolut.

Bei einem möglichen Börsengang, der frühestens im Jahr 2028 stattfinden soll, strebt Revolut laut „FT“ eine Bewertung von 200 Milliarden Dollar an. Erreicht das Unternehmen diese Marktkapitalisierung, würde Storonskys Aktienpaket rund 80 Milliarden Dollar wert sein. Storonsky orientiert sich an MuskDas derzeitige Vermögen des CEOs beläuft sich laut Bloomberg Billionaires Index auf 20,4 Milliarden Dollar. Macht Storonsky die ambitionierten Ziele wahr, würde er zu den reichsten Menschen der Welt gehören.