Marokko, Spanien und Portugal tragen die Männerfußball-WM 2030 aus. Werden afrikanische Fans ihre Teams in den europäischen Stadien supporten dürfen?

Egal, was es kostet: der Stadionbau bei Casablanca

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Vor dem WM-Finale 2026 hielt Fifa-Präsident Gianni Infantino eine Rede, in der er eine eigenwillige Definition seiner Organisation (und auch seiner selbst) offenbarte. „Wir sind“, sagte er zwischen vielen anderen pathosgesättigten Sätzen, „seit 120 Jahren der offizielle Glückslieferant für die Menschheit.“ Und das sei die Fifa auch deswegen, weil sie die Welt in einer einzigartigen Art und Weise zu vereinen verstehe. Nicht der Fußball, wohlgemerkt, nein: die Fifa.

Auf dieser Mission befindet sich Infantino auch nach der „großartigsten WM aller Zeiten“, und zu diesem Zweck war er Ende Juli auch in Marokko. Dort wird in vier Jahren gemeinsam mit Spanien und Portugal die nächste Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen.