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Ölpreis aktuell: Trump verschärft Ultimatum – Ölpreise stabilisieren sich Der US-Präsident droht dem Iran mit einem letzten Ultimatum für neue Gespräche. Die Ölpreise stabilisieren sich oberhalb von 80 Dollar.

Lesen Sie hier aktuelle News und die neuesten Nachrichten von heute zum aktuellen Ölpreis. Foto: Eli Hartman/Odessa American/AP/dpa4. August 2026 – Ölpreise stabilisieren sichUS-Präsident Donald Trump setzt dem Iran ein neues, eng befristetes Ultimatum – parallel eskaliert die Lage in der Straße von Hormus weiter. Vor der Küste des Omans ist erneut ein Handelsschiff attackiert worden, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Ein „unbekanntes Geschoss“ habe den Frachter rund 37 Kilometer nordöstlich des Ortes Al Khasab getroffen, teilte die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) mit.Trump knüpft die laufenden Gespräche mit Teheran an eine klare Bedingung: Die strategisch zentrale Meerenge soll bis Dienstag vollständig für den Schiffsverkehr geöffnet werden – auf jenen Zustand also, der vor Ausbruch des Iran-Kriegs gegolten hatte. Eine Rückkehr zum Vorkriegszustand hat die iranische Führung jedoch wiederholt abgelehnt. Der US-Präsident bezeichnet die diplomatischen Kontakte dennoch als „letzte Chance“.Angesichts der festgefahrenen Fronten im Iran-Krieg baut Trump damit eine neue Drohkulisse auf. „Das ist eine letzte Chance für sie, ein gutes Dokument zu unterzeichnen“, sagte er mit Blick auf Teheran. Die US-Regierung hatte in der Vergangenheit mehrfach scharf gedroht, diese Drohungen jedoch nicht immer in die Tat umgesetzt. Wie weit die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran tatsächlich fortgeschritten sind, bleibt offen.Trump hatte für Montag neue Gespräche angekündigt und nach eigener Darstellung einen massiven Militärschlag zunächst gestoppt. Er sprach vom größten Angriff des US-Militärs „seit dem Zweiten Weltkrieg“, der vorerst ausgesetzt worden sei, um den Verhandlungen mit dem Iran Raum zu geben. Auf iranischer Seite war davon zunächst wenig zu spüren. Außenamtssprecher Ismail Baghai berichtete lediglich von bilateralen Gesprächen mit dem Oman über einen gemeinsamen vorläufigen Schifffahrtskorridor in der Straße von Hormus. Trump warf Teheran daraufhin auf der Plattform Truth Social vor, nicht ehrlich zu agieren.3. August 2026 – Ölpreise fallen nach abgesagtem Iran-Angriff deutlichDer Ölpreis ist nach dem von US-Präsident Donald Trump gestoppten Militärschlag gegen den Iran deutlich unter Druck geraten, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Demnach kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Oktober am Montagmorgen etwas mehr als 83 US-Dollar – rund sieben Prozent weniger als zuvor. Auslöser war Trumps Entscheidung, den von ihm als „größten Angriff des US-Militärs seit dem Zweiten Weltkrieg“ bezeichneten Einsatz vorerst auszusetzen, um neuen Verhandlungen mit Teheran Raum zu geben.An den Aktienmärkten in Ostasien sorgte der niedrigere Ölpreis zunächst jedoch kaum für Auftrieb. Bis 12:30 Uhr (Ortszeit) rutschte der südkoreanische Leitindex Kospi um knapp fünf Prozent ab, der japanische Nikkei 225 verlor 1,7 Prozent. Die schwache Entwicklung führen Experten vor allem auf wachsende Zweifel zurück, ob der Boom rund um Künstliche Intelligenz in diesem Tempo anhalten kanIn Hongkong reagierte der Markt dagegen nur verhalten: Der Leitindex Hang Seng legte am Montag um 0,2 Prozent zu. Auf dem chinesischen Festland überwogen die Verluste, der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten notierte rund 0,8 Prozent im Minus. Damit zeigt sich: Die geopolitische Entspannung beim Thema Iran und der fallende Ölpreis reichen nicht aus, um die Sorgen der Anleger über eine mögliche Abkühlung des KI-Hypes zu überdecken.29. Juli 2026 – Ölpreise steigen nach mehreren VerlusttagenDie Preise für Rohöl sind am Mittwoch nach mehreren Verlusttagen wieder gestiegen. Nachdem der Iran erstmals seit US-Angriffsstopp ballistische Raketen auf US-Truppen im Nahen Osten abgefeuert hatte, legten die Notierungen kräftig zu, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Rohöl der Sorte Brent mit Lieferung im September verteuerte sich auf 87,15 US-Dollar je Barrel, fast vier Prozent mehr als am Vortag. Zuvor war der Preis drei Handelstage in Folge gefallen, nachdem er in der Vorwoche zeitweise über 100 Dollar gestiegen war.Nach Angaben des Nachrichtenportals „Axios“ flogen iranische Raketen in der Nacht in Richtung eines US-Stützpunkts in Jordanien. Alle Geschosse konnten abgefangen werden, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. US-Streitkräfte griffen im Irak derweil nach eigenen Angaben gemeinsam mit dem Verbündeten Saudi-Arabien Ziele an, die dem Iran nahestünden.Am Ölmarkt wird laut RBC Capital Markets vorerst nicht mit einer Entspannung für die Schifffahrt durch die Straße von Hormus gerechnet: „Die anhaltende Bedrohung durch Raketen, Minen, Drohnen und Maßnahmen Teherans wird einen erheblichen Teil des Schifffahrtsmarktes davon abhalten, sich zu engagieren“, heißt es vonseiten der Investbentbank RBC Capital Markets.23. Juli 2026 – Ölpreise legen weiter zuDer Preis für Rohöl der Referenzsorte Brent ist am Donnerstag auf 100 Dollar je US-Barrel (159 Liter) gestiegen. Damit setzt sich der Preisanstieg angesichts der anhaltenden Angriffe im Iran-Krieg fort, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet.Noch Anfang Juli war der Brent-Preis zeitweise bis auf rund 70 Dollar gefallen. Seitdem dominiert erneut die Eskalation des Iran-Kriegs die Preisbildung an den Ölmärkten. Für zusätzlichen Druck sorgt ein Angriff im Roten Meer: Von Teheran unterstützte Huthi-Milizen erklärten, sie hätten zwei saudi-arabische Tankschiffe attackiert. Das verschärft den ohnehin angespannten Nahostkonflikt und schürt die Furcht vor gravierenden Störungen der Ölversorgung.Folgen des Iran-Kriegs Die Ölknappheit ist nur der Anfang der Krise von Sebastian SchugParallel weiteten die USA ihre Militärschläge gegen den Iran aus. In der Nacht flog das US-Militär nach eigenen Angaben eine weitere Angriffswelle gegen Ziele im Land. Die Operation habe rund fünf Stunden gedauert und sei um 22:30 Uhr US-Ostküstenzeit (6:00 Uhr Ortszeit im Iran) beendet worden, teilte das Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Im Visier standen demnach Raketen- und Drohnenlager, Küstenüberwachungsanlagen sowie Teile der Flugabwehr. Die Angriffe sollten künftige Attacken auf Handelsschiffe und zivile Seeleute verhindern. Es war bereits die zwölfte Nacht in Folge, in der die USA Ziele in der Islamischen Republik bombardierten.Der Konflikt um die strategisch zentrale Straße von Hormus, durch die ein erheblicher Teil des weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handels läuft, hat den Iran-Krieg seit Anfang des Monats erneut eskalieren lassen. US-Medien berichten seit Tagen über Hinweise auf eine mögliche Ausweitung der Luftschläge – darunter die Verlegung zusätzlicher Kampfflugzeuge in die Region.Trotz des jüngsten Preissprungs liegt Brent noch klar unter dem bisherigen Jahreshoch von rund 126 Dollar je Barrel, das Ende April markiert wurde. Damals hatte der Beginn des Iran-Kriegs durch die USA und Israel den Ölpreis in kurzer Zeit deutlich nach oben getrieben.22. Juli 2026 – US-Angriffe auf Iran treiben die ÖlpreiseDie Ölpreise haben ihre anfänglichen Gewinne am Mittwoch deutlich ausgebaut. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September stieg zeitweise auf 95,57 US‑Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Mitte Juni. Zuletzt wurden 93,94 Dollar je Fass bezahlt – ein Plus von 3,2 Prozent gegenüber dem Vortag, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Der Aufwärtstrend der vergangenen Tage setzt sich damit nahtlos fort.Gestützt werden die Notierungen erneut durch die anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten sowie bereits zuvor gestiegene Rohölpreise. Das US-Militär griff nach eigenen Angaben erneut militärische Ziele im Iran an. Ziel der Einsätze sei es, die Fähigkeiten Teherans zu schwächen, Handelsschiffe in der für den globalen Ölhandel zentralen Straße von Hormus anzugreifen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom mit. Es ist bereits die elfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik attackieren. Zusätzlich meldete Jordanien den Beschuss mit sechs weiteren Raketen aus dem Iran.Noch in der zweiten Juni-Hälfte und zu Beginn des Juli war der Ölpreis Schritt für Schritt bis auf rund 70 Dollar gefallen – getragen von der Hoffnung auf eine anhaltende Waffenruhe im Nahen Osten. Diese Erwartung hat sich jedoch nicht erfüllt, seither ziehen die Ölpreise wieder deutlich an. Gleichwohl liegt der Brent-Preis weiterhin klar unter dem Jahreshoch von etwa 126 Dollar, das Ende April markiert wurde. Auslöser des kräftigen Preissprungs im Frühjahr war der von den USA und Israel Ende Februar begonnene Iran-Krieg.21. Juli 2026 – Ölpreise büßen Gewinne einDie Ölpreise haben am Dienstag ihren Aufwärtstrend vorerst beendet. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September fiel um mehr als ein Prozent auf 87,21 US-Dollar. Zu Wochenbeginn war die Notierung im Zuge der jüngsten Eskalation im Nahost-Konflikt noch bis auf 91,42 Dollar gestiegen.Derweil hat das US-Militär in der inzwischen zehnten Nacht in Folge Ziele im Iran attackiert, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Aus mehreren Regionen des Landes werden erneut Explosionen gemeldet. Dennoch setzten sich die Aufschläge am Ölmarkt in der Nacht zum Dienstag nicht fort. Nach Einschätzung von Marktteilnehmern wirken die parallel laufenden militärischen Aktionen und diplomatischen Initiativen inzwischen preisdämpfend.Laut Medienberichten bemühen sich Vermittler hinter den Kulissen um eine neue Feuerpause. Katar, Ägypten, Pakistan und weitere regionale Akteure sollen den Konfliktparteien einen Vorschlag für eine zehntägige Waffenruhe unterbreitet haben, wie das US-Portal „Axios“ aus informierten Kreisen erfuhr. Auch das „Wall Street Journal“ berichtet über einen entsprechenden Vorstoß. Für die Ölpreise ist entscheidend, ob es gelingt, den Konflikt zu begrenzen und damit das Risiko von Angebotsausfällen einzuhegen. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick