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Ölpreis aktuell: Iran-Krieg treibt Ölpreis auf höchsten Stand seit Juni Der Krieg zwischen USA und Iran lässt den Ölpreis erneut deutlich anziehen. Angriffe im Iran und auf Tanker schüren derweil Sorgen um Lieferausfälle.
Lesen Sie hier aktuelle News und die neuesten Nachrichten von heute zum aktuellen Ölpreis. Foto: Eli Hartman/Odessa American/AP/dpa23. Juli 2026 – Ölpreise legen weiter zuDer Preis für Rohöl der Referenzsorte Brent ist am Donnerstag auf 100 Dollar je US-Barrel (159 Liter) gestiegen. Damit setzt sich der Preisanstieg angesichts der anhaltenden Angriffe im Iran-Krieg fort, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet.Noch Anfang Juli war der Brent-Preis zeitweise bis auf rund 70 Dollar gefallen. Seitdem dominiert erneut die Eskalation des Iran-Kriegs die Preisbildung an den Ölmärkten. Für zusätzlichen Druck sorgt ein Angriff im Roten Meer: Von Teheran unterstützte Huthi-Milizen erklärten, sie hätten zwei saudi-arabische Tankschiffe attackiert. Das verschärft den ohnehin angespannten Nahostkonflikt und schürt die Furcht vor gravierenden Störungen der Ölversorgung.Liveblog Rubio kritisiert Iran – „Nicht wirklich an Vereinbarung interessiert“ Live-BlogParallel weiteten die USA ihre Militärschläge gegen den Iran aus. In der Nacht flog das US-Militär nach eigenen Angaben eine weitere Angriffswelle gegen Ziele im Land. Die Operation habe rund fünf Stunden gedauert und sei um 22:30 Uhr US-Ostküstenzeit (6:00 Uhr Ortszeit im Iran) beendet worden, teilte das Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Im Visier standen demnach Raketen- und Drohnenlager, Küstenüberwachungsanlagen sowie Teile der Flugabwehr. Die Angriffe sollten künftige Attacken auf Handelsschiffe und zivile Seeleute verhindern. Es war bereits die zwölfte Nacht in Folge, in der die USA Ziele in der Islamischen Republik bombardierten.Der Konflikt um die strategisch zentrale Straße von Hormus, durch die ein erheblicher Teil des weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handels läuft, hat den Iran-Krieg seit Anfang des Monats erneut eskalieren lassen. US-Medien berichten seit Tagen über Hinweise auf eine mögliche Ausweitung der Luftschläge – darunter die Verlegung zusätzlicher Kampfflugzeuge in die Region.Trotz des jüngsten Preissprungs liegt Brent noch klar unter dem bisherigen Jahreshoch von rund 126 Dollar je Barrel, das Ende April markiert wurde. Damals hatte der Beginn des Iran-Kriegs durch die USA und Israel den Ölpreis in kurzer Zeit deutlich nach oben getrieben.22. Juli 2026 – US-Angriffe auf Iran treiben die ÖlpreiseDie Ölpreise haben ihre anfänglichen Gewinne am Mittwoch deutlich ausgebaut. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September stieg zeitweise auf 95,57 US‑Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Mitte Juni. Zuletzt wurden 93,94 Dollar je Fass bezahlt – ein Plus von 3,2 Prozent gegenüber dem Vortag, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Der Aufwärtstrend der vergangenen Tage setzt sich damit nahtlos fort.Gestützt werden die Notierungen erneut durch die anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten sowie bereits zuvor gestiegene Rohölpreise. Das US-Militär griff nach eigenen Angaben erneut militärische Ziele im Iran an. Ziel der Einsätze sei es, die Fähigkeiten Teherans zu schwächen, Handelsschiffe in der für den globalen Ölhandel zentralen Straße von Hormus anzugreifen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom mit. Es ist bereits die elfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik attackieren. Zusätzlich meldete Jordanien den Beschuss mit sechs weiteren Raketen aus dem Iran.Noch in der zweiten Juni-Hälfte und zu Beginn des Juli war der Ölpreis Schritt für Schritt bis auf rund 70 Dollar gefallen – getragen von der Hoffnung auf eine anhaltende Waffenruhe im Nahen Osten. Diese Erwartung hat sich jedoch nicht erfüllt, seither ziehen die Ölpreise wieder deutlich an. Gleichwohl liegt der Brent-Preis weiterhin klar unter dem Jahreshoch von etwa 126 Dollar, das Ende April markiert wurde. Auslöser des kräftigen Preissprungs im Frühjahr war der von den USA und Israel Ende Februar begonnene Iran-Krieg.21. Juli 2026 – Ölpreise büßen Gewinne einDie Ölpreise haben am Dienstag ihren Aufwärtstrend vorerst beendet. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September fiel um mehr als ein Prozent auf 87,21 US-Dollar. Zu Wochenbeginn war die Notierung im Zuge der jüngsten Eskalation im Nahost-Konflikt noch bis auf 91,42 Dollar gestiegen.Derweil hat das US-Militär in der inzwischen zehnten Nacht in Folge Ziele im Iran attackiert, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Aus mehreren Regionen des Landes werden erneut Explosionen gemeldet. Dennoch setzten sich die Aufschläge am Ölmarkt in der Nacht zum Dienstag nicht fort. Nach Einschätzung von Marktteilnehmern wirken die parallel laufenden militärischen Aktionen und diplomatischen Initiativen inzwischen preisdämpfend.Laut Medienberichten bemühen sich Vermittler hinter den Kulissen um eine neue Feuerpause. Katar, Ägypten, Pakistan und weitere regionale Akteure sollen den Konfliktparteien einen Vorschlag für eine zehntägige Waffenruhe unterbreitet haben, wie das US-Portal „Axios“ aus informierten Kreisen erfuhr. Auch das „Wall Street Journal“ berichtet über einen entsprechenden Vorstoß. Für die Ölpreise ist entscheidend, ob es gelingt, den Konflikt zu begrenzen und damit das Risiko von Angebotsausfällen einzuhegen.20. Juli 2026 – Ölpreise büßen Gewinne einDie Ölpreise haben am Montag ihre Gewinne aus der Nacht weitgehend wieder eingebüßt. Die Nordseesorte Brent zur Lieferung im September war in der Nacht zeitweise bis auf 91,42 US-Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen. Am Vormittag wurde sie dagegen nur noch bei rund 87 Dollar gehandelt und lag damit unter dem Schlussniveau vom Freitag.Auslöser für die Gegenbewegung waren Signale einer möglichen diplomatischen Entspannung im Konflikt um den Iran, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Teheran hat nach einer erneuten militärischen Eskalation nach eigenen Angaben Vorschläge für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen erhalten. Die Initiativen kommen demnach von den USA, wie Außenamtssprecher Ismail Baghai laut der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna bestätigte. Zugleich betonte er, der Iran werde sich weiter entschlossen verteidigen.Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran war Anfang Juli im Streit um die Kontrolle der strategisch wichtigen Straße von Hormus erneut eskaliert. Experten warnen vor einer weiteren Zuspitzung der Lage im Nahen Osten. Die zunehmenden Angriffe „deuten allesamt darauf hin, dass sich der Konflikt sowohl in seinem Ausmaß als auch in seiner Dauer ausweiten könnte“, erklärte Saul Kavonic, Energieanalyst bei MST Marquee. Angriffe auf die Ölinfrastruktur in der Region könnten die Ölpreise seiner Einschätzung nach weiter nach oben treiben.14. Juli 2026 – Iran-Krieg lässt Ölpreise auf Monatshoch steigenDie erneute Zuspitzung im Iran-Krieg treibt die Ölpreise weiter an. Nach dem kräftigen Sprung zu Wochenbeginn kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September am Dienstag erstmals seit rund einem Monat wieder mehr als 85 US-Dollar. Zuletzt legte die globale Referenzsorte um 2,6 Prozent auf 85,44 Dollar zu. Vom Zwischentief bei gut 70 Dollar Anfang Juli aus gerechnet entspricht das einem Anstieg von gut 20 Prozent.Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, verschärft vor allem die Lage rund um die Straße von Hormus die Risikoaufschläge: Während das US-Militär in dem eskalierenden Konflikt weiter Ziele im Iran bombardiert, hat der Iran nach diesen Angaben in der Meerenge zwei Tanker mit Marschflugkörpern attackiert. US-Präsident Donald Trump hatte für Montagabend und Dienstag weitere harte Angriffe auf den Iran sowie die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Schiffe angekündigt, die iranische Häfen ansteuern oder von dort abfahren.Trump stellte zudem in Aussicht, die USA würden künftig „aus Fairnessgründen“ Einnahmen in Höhe von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchen, um die Kosten für eine sichere Passage zu kompensieren. Gleichzeitig versuchte Teheran, den Markt zu beruhigen: Irans Ölminister Mohsen Paknejad erklärte, die Ölexporte liefen wie gewohnt weiter.Doch ob das in der Praxis trägt, entscheidet sich weniger an Statements als auf dem Wasser. Marktbeobachter Stephen Innes zog ein ernüchterndes Fazit: „Washington erklärt, die Meerenge sei weiterhin offen. Teheran erklärt, Schiffe müssten die von ihm kontrollierten Fahrrinnen passieren. Auf dem Papier können beide Seiten weiterhin ihre Standpunkte vertreten. Auf See zählt jedoch nur das Urteil der Reeder, Versicherer und Besatzungen, die aufgefordert sind, durch eine Zone zu fahren, in der eine aktive militärische Konfrontation herrscht.“Genau darauf reagiere der Markt, so Innes: nicht auf diplomatische Formulierungen, sondern darauf, ob Schiffe tatsächlich bereit sind, die Meerenge zu passieren, ob Versicherer das Risiko übernehmen – und ob die geltenden Durchfahrtsregeln den nächsten Raketenangriff oder die nächste Drohung des Präsidenten überstehen. Solange das offen sei, bleibe ein dauerhaftes, grundlegendes Käuferinteresse an Rohöl bestehen.8. Juli 2026 – Ölpreise steigen nach Trump-Aussagen zum Iran-KriegDie Ölpreise haben am Mittwoch deutlich zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im August stieg auf 78,50 US-Dollar – ein Plus von 5,85 Prozent. Der Markt preist damit neue Eskalationssignale im Iran-Krieg ein.Auslöser waren vor allem Aussagen von US-Präsident Donald Trump am Rande des Nato-Gipfels. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, erklärte Trump, er wolle keine Einigung mit dem Iran mehr. Der Waffenstillstand sei „was mich betrifft“ beendet, sagte er. „Ich will nichts mehr mit ihnen zu tun haben“, fügte er hinzu. Unterhändler „können reden“, aber er glaube, „sie verschwenden ihre Zeit“. In der Folge weiteten die Ölpreise ihre Gewinne aus.In der Nacht auf Mittwoch bombardierten die USA nach den Attacken gegen Tanker Ziele im Iran. Zudem setzten die Vereinigten Staaten Sanktionen auf iranisches Öl wieder in Kraft. Teheran wertete das Vorgehen Washingtons umgehend als „schwerwiegenden Verstoß“ gegen das Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges.Bereits am Dienstag hatten die Ölpreise wegen der Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormus um drei Prozent zugelegt. Der Iran werde „entschlossene Maßnahmen ergreifen, um seine nationalen Interessen und seine Sicherheit zu wahren“, schrieb Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi auf der Plattform X.Dabei war der Brent-Preis Anfang Juli noch bis auf 70 Dollar je Barrel gefallen – der tiefste Stand seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar. Nach Ausbruch des Konflikts war der Ölpreis zunächst kräftig gestiegen; zeitweise kostete Brent etwas mehr als 126 Dollar. Seit diesem Zwischenhoch Ende April ging es schrittweise abwärts. Treiber war die Hoffnung auf eine Lösung im Iran-Krieg – eine Erwartung, die durch die jüngsten Entwicklungen nun wieder auf dem Prüfstand steht. 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