17:02 Uhr – Montag, 03. AugustDer Präsident der Autonomen Stadt Ceuta, Juan Jesús Vivas, hat scharfe Kritik am Verhalten Marokkos geübt. „Marokko hat uns gezeigt, dass es nicht verlässlich ist. Deshalb bleibt keine andere Wahl, als die notwendigen Mittel einzusetzen, damit es so etwas nicht noch einmal tut“, erklärte der Politiker des konservativen Partido Popular im Interview mit der spanischen Zeitung „El País“.Dabei ginge es „um bauliche Maßnahmen, zusätzliches Personal, mehr Einsatzkräfte sowie technische und materielle Ausstattung“. Man sei an guten Beziehungen zu Marokko interessiert, verlange aber, „dass es die territoriale Integrität Spaniens und die Sicherheit unserer Grenzen respektiert“.Hinsichtlich der Lage in der Stadt sagte Vivas: „Das war eine belagerte Stadt.“ Bewohner hätten sich in ihren Häusern verschanzt. In der Wahrnehmung der Bevölkerung sei dies „keine Migrationskrise, sondern im Kern ein Angriff, eine Verletzung der territorialen Integrität Spaniens“.Vivas erklärte außerdem, Normalität bedeute, „dass all jene Personen, die massenhaft und irregulär nach Ceuta gekommen sind und nicht freiwillig zurückkehren wollen, im Rahmen eines gesetzlichen Verfahrens ausgewiesen werden müssen, und zwar unverzüglich“.Juan Jesús Vivas, Präsident der Autonomen Stadt CeutaQuelle: picture alliance/ZUMAPRESS.com/Angel Garcia