Österreich bricht Hitzerekorde, doch beim Klimaschutz herrscht Stillstand. Bürgerliche Parteien blockieren. Auch FPÖ-Forderungen sind wenig glaubhaft.
Die Klimawelt steht kopf, Abkühlung bei 37 Grad in der Neuen Donau in Wien
Elisabeth Mandl/reuters
A uch Österreich ächzt unter den Hundstagen. Am heißesten ist es wieder mal im Osten, wo das Thermometer auf 37 Grad und mehr anzeigt. Vor allem in der Hauptstadt Wien steht die Hitze, und auch die Nächte bringen kaum mehr Abkühlung. Wer kann, ist in den Urlaub geflüchtet – wo es aber oft kaum kühler ist.
Zeitungswebsites haben wieder ihre Hitze-Liveticker hochgefahren, Negativschlagzeilen gibt es schließlich zur Genüge: „Großglockner-Gletscher droht zu zerreißen“, „Wasserkraftwerke produzieren wegen Trockenheit weniger Strom“, „Selbst die Donau kühlt nicht mehr ab“. Mehrere kleine Waldbrände werden gemeldet, andernorts sorgen Sturzfluten und Schlammlawinen, Muren genannt, für Probleme.













