Hitzerekorde und Verhalten der Politik: Fast schon unterlassene Hilfeleistung
Statt in den Hitzeschutz zu investieren, tun Politik und Wirtschaft so, als seien heiße Tage die Ausnahme der Regel. Dabei sind sie das neue Normal.
Bei dem Wetter jagt man doch kein Pferd über die Wiese
Thomas Warnack/dpa
D ie Steverhalle in Senden bei Münster: draußen sind es 37 Grad, in der Halle selbst kaum kühler. Die Konzertbesucher*innen fächern sich hektisch Luft zu. Die ganze Veranstaltung ist für Zuschauer und Musiker eine einzige Zumutung. Der Witz: Die Steverhalle wurde gerade erst aufwendig saniert. Nur an eines haben die Verantwortlichen nicht gedacht: eine Klimaanlage. Die Steverhalle ist ein typisches Beispiel für Regierungshandeln auf allen Ebenen in Deutschland. Ja, man hat erkannt, dass der Klimawandel ein Problem für die Zukunft darstellt. Und ja, viele Kommunen sind stets bemüht, die CO₂-Emissionen zu senken. Manche Städte und Gemeinden haben dazu richtig gute Programme entwickelt, um das Leben in den Städten erträglicher zu machen, beispielsweise Bochum.












