Die Uefa droht mit rechtlichen Schritten gegen Gianni Infantino, die Debatte über einen möglichen Nachfolger des umstrittenen Fifa-Chefs ist in vollem Gange. Nun schaltet sich auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus ein.

04.08.2026, 02.55 Uhr

Lothar Matthäus (Ende 2025 in Mönchengladbach): »Einen der falschesten Zeitpunkte ever gewählt«

Lothar Matthäus hat Fifa-Präsident Gianni Infantino für dessen Investorenpläne scharf kritisiert. »Er hat für seine Pläne einen der falschesten Zeitpunkte ever gewählt«, schrieb der Ex-Fußballprofi in seiner Kolumne für den TV-Sender Sky. »Zum anderen gibt es für mich kaum etwas Unsinnigeres als diese Idee.«

Infantino wollte mit dem Verkauf eines Teils der kommerziellen Rechte des Fußball-Weltverbandes, etwa an der WM, eine Milliardensumme einnehmen. Nach massivem Widerstand zog er die Pläne zurück (mehr dazu hier ). Doch der Druck auf ihn wächst. Zuletzt drohte die Europäische Fußball-Union (Uefa) dem Fifa-Boss mit rechtlichen Schritten. Sie forderte Infantino laut »Telegraph« und »Financial Times« auf, sämtliches Material zum zurückgezogenen Investorenvorhaben nicht zu vernichten (mehr dazu hier).