Die Uefa baut eine rechtliche Drohkulisse auf. Der erste Nationalverband entzieht Fifa-Boss Gianni Infantino öffentlich seinen Beistand zur Wiederwahl.
Die Uefa weitet den Widerstand gegen den Fifa-Präsidenten aus, Infantino soll aus seinem mächtigen Amt verschwinden
Manu Fernandez/ap
dpa | Nach dem krachend gescheiterten Investorendeal von Gianni Infantino hat Europa den Druck auf den angezählten Fifa-Boss erhöht und dem Weltverbandspräsidenten mit rechtlichen Schritten gedroht. Die Europäische Fußball-Union (Uefa) erhebt in einem Schreiben an den Spitzenfunktionär den schweren Verdacht, der Schweizer sowie Geschäftspartner könnten Beweise vernichten wollen. Und die ersten Nationalverbände aus Europa entziehen Infantino wieder ihre Unterstützung für eine erneute Fifa-Kandidatur, die im kommenden Jahr in Marokko eigentlich ihre Krönung finden sollte.
Die Uefa weitet den Widerstand gegen den Fifa-Präsidenten aus. Das Ziel ist ziemlich deutlich: Infantino soll aus seinem mächtigen Amt verschwinden. Wie der Telegraph und die Financial Times berichten, hat der europäische Dachverband den Weltverbandspräsidenten aufgefordert, sämtliches Material im Zusammenhang mit dem zurückgezogenen Investorenvorhaben nicht zu vernichten.










