Als die Rentenkommission im Juni ihre Vorschläge zur Reform der Altersversorgung vorlegte, erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz, die Empfehlungen seien „von allergrößter Bedeutung für uns, für unseren Sozialstaat, für uns als Wirtschaftsstandort, aber vor allem für uns als Gesellschaft insgesamt“. Schon da wurde deutlich, welche Erwartungen der CDU-Vorsitzende an die Reform knüpft – für das Land, aber auch für seine Kanzlerschaft.