Im Migrationschaos von Ceuta sprang die Bundesregierung den rechten Kritiker*innen der spanischen Regierung bei. Der Unmut darüber wächst.
Was läuft da zwischen Merz und Meloni? Die italienische Ministerpräsidentin im Juni im Kanzleramt
Kay Nietfeld/dpa
An der Reaktion der Bundesregierung auf das Migrationschaos in Ceuta gibt es immer mehr Kritik. Nicht nur Grüne und Linke sind entsetzt darüber, dass Kanzler Friedrich Merz (CDU) einen Brief unterzeichnet hat, der die spanische Regierung massiv angreift. Auch in der mitregierenden SPD gibt es Unmut.
Aus dem angrenzenden Marokko waren am Donnerstag der vergangenen Woche zehntausende Migrant*innen in die spanische Exklave Ceuta gekommen, die sich auf der afrikanischen Seite der Straße von Gibraltar befindet. Dabei starben wohl über 70 Menschen, viele von ihnen ertranken beim Versuch, Grenzabsperrungen zu umschwimmen. Weil die Grenze zu Ceuta eigentlich hochgesichert ist, spricht viel dafür, dass Marokko die Menschen gezielt passieren ließ, um politischen Druck auf Spanien aufzubauen.










